Ozzy

Update Juli 2026
Er kann laut sein, er kann schnell sein, er kann überzeugen. Aber er kann auch leise, witzig und angepasst sein. Inzwischen ist Ozzy auch in Situationen ansprechbar, die ihn früher Feuer spucken ließen und in denen er nur böse Wörter kannte.
Größenwahn gepaart mit einer Prise Unsicherheit war keine gute Mischung. Darauf kann und sollte weiter aufgebaut werden. Der Selbstläufer ist er nicht aber Ozzy ist bereit für „seine“ Menschen.
Gegenüber fremden Menschen zeigt Ozzy Unsicherheiten, die sich durch Bellen, Knurren und in bedrängenden Situationen auch durch Schnappen äußern können - insbesondere dann, wenn sein Bezugsmensch ihm keine klare Orientierung und Führung gibt. Aus diesem Grund trägt er außerhalb des Hauses vorsorglich einen Maulkorb. Wir beschreiben Ozzy als einen unsicher-aggresiven Hund mit einer Tendenz zu statusbezogenem Verhalten, wenn man ihm dafür die entsprechende Bühne bietet. Ressourcen wie Futter oder Spielzeug verteidigt er, sofern keine klaren Regeln etabliert wurden, auch gegenüber seinen Bezugspersonen.
Mit anderen Hunden ist Ozzy grundsätzlich verträglich. Bei Rüden entscheidet jedoch die Sympathie; dabei scheut er Konflikte nicht.
Hunde gehören in unseren Alltag integriert – und genau das braucht der kleine Hundebabo dringend: Menschen, die es ernst mit ihm meinen. Menschen, die sich nicht beeindrucken lassen, wenn er mal wieder glaubt, losschimpfen zu müssen. Menschen, die ihm die nötige Geduld entgegenbringen, den Regler leiser drehen und klare Regeln aufstellen können. Es ist kein Hexenwerk – ganz im Gegenteil.
Aufgrund seiner Unsicherheiten ist Ozzy kein Anfängerhund. Hundeerfahrung ist Voraussetzung, ein Zweithund ist willkommen. Kinder oder Kleintiere sollten jedoch nicht im Haushalt leben. Er sollte ausschließlich in erfahrene Hände vermittelt werden, die ihm mit klarer Führung, Konsequenz und Verständnis die nötige Sicherheit geben können.
Hundeerfahrung ist Voraussetzung, ein Zweithund ist willkommen. Kleine Kinder oder Kleintiere sollten jedoch nicht im Haushalt leben.
August 2025
Ozzy kann unglaublich niedlich zu seinen Menschen sein, aaaaber er greift im Alltag gerne auf Verhaltensweisen zurück, die für ihn bisher immer funktioniert haben – auch wenn sie nicht immer gut ankamen.
Nun ist er seit einer Woche bei seiner Pflegestelle und darf die Welt etwas anders kennenlernen. Es braucht weiterhin Geduld und Durchhaltevermögen, um alte Muster zu überschreiben und zu verhindern, dass er in Zukunft wieder hineinfällt. Doch wir sind uns sicher: In Ozzy schlummert ein Hund, der mit der richtigen Anleitung ein toller Alltagsbegleiter wird. Hündinnen findet er großartig, bei Rüden krempelt er dagegen schon mal die Ärmel hoch und schwingt die Fäuste. Woher kommt dieser Mut wohl, kleiner Ozzy?
Seine „zarte“ Stimme weiß er eindrucksvoll einzusetzen, lässt sich dabei aber mittlerweile gut unterbrechen. Bei seinen Bezugspersonen lässt er nach kürzester Zeit schnell alles zu, Fremde sind jedoch zunächst unbeliebt. Zu viel Verantwortung tut ihm – wer hätte das gedacht – einfach nicht gut.
Jetzt heißt es erst einmal lernen: Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ist keine Option – Konflikte sollen nicht vermieden, sondern erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Was wir aber definitiv schon sagen können: Es braucht Menschen, die keine Angst haben, dem kleinen Zwerg klar gegenüberzutreten und ihm faire Grenzen zu setzen, damit Ozzy zeigen kann, welch knorker Typ er ist.
Informationen zu Ozzy
Geboren: 12/2020
Geschlecht: Rüde
Schulterhöhe: 38 cm
Gewicht: ca. 10 kg
Kastriert: Ja
Gechippt und geimpft: Ja
Krankheiten: keine bekannt
Handicap: Nein
Herkunftsland: Bosnien
Pflegestelle: 63619 Bad Orb
Wir vermitteln bundesweit.
Die Einschätzung unserer Hunde basiert auf dem Verhalten, das sie in ihrer jeweiligen Pflegestelle zeigen und das wir dort mit ihnen erleben.
Jeder Hund bringt seine eigene Geschichte mit – manche einen großen „Koffer“, andere einen kleineren. Deshalb brauchen alle zunächst Zeit, um anzukommen, sich zu orientieren und Vertrauen zu fassen.
Wir empfehlen, euch nach den ersten Wochen an eine Hundeschule zu wenden, bei der ihr euch wohlfühlt. So könnt ihr als Mensch-Hund-Team zusammenwachsen und die Grundlage für ein faires, harmonisches Miteinander schaffen.
Zuhause geben
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Wir melden uns dann bei dir.
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